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STADTRADELN und Schulradelwettbewerb im Landkreis Haßberge – Ein Resümee


Vom 27.06. bis 17.07.2022 beteiligte sich der Landkreis Haßberge zum zweiten Mal an der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis. Die jährliche Aktion hat das Ziel, zur regionalen Gesundheitsförderung und zum Klimaschutz beizutragen. Dies soll erreicht werden, indem möglichst oft das Fahrrad, statt dem PKW genutzt wird. Insgesamt legten 338 Radelnde 68.413 Kilometer (durchschnittlich 202km pro Person) im Aktionszeitraum zurück und vermieden damit ca. 10,5 t CO2 im Vergleich zu Autofahrten. Dies ist fast eine Verdoppelung des Ergebnisses der letztjährigen Beteiligung am STADTRADELN.


Ergenbnisse STADTRADELN 2022 im Landkreis Haßberge

Die Teams mit den meisten geradelten Kilometern waren:

  • Platz 1: Team Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt (139 Radelnde legten 17.974 Kilometer zurück)
  • Platz 2: Team Ebern (39 Radelnde legten 11.764 Kilometer zurück)
  • Platz 3: Team Zeiler Mittwoch Radler (18 Radelnde legten 5.716 Kilometer zurück)

Die Radelnden mit den meisten Kilometern waren:

  • Platz 1: Ants Lohmus (legte 1.239 Kilometer für das Team Ebern zurück)
  • Platz 2: Knut Wohlgemuth (legte 1203 Kilometer für das Team haibike-hoch2 zurück)
  • Platz 3: Peter Geuppert (legte 1.008 Kilometer für das Team BAURCONSULT zurück)

Das Team mit der größten Beteiligung an Radelnden stellte das Team Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt dar, welches 139 Personen aktivieren konnte.


Ergenbnisse Schulradelwettbewerb 2022 im Landkreis Haßberge

Zeitgleich zum STADTRADELN fand auch heuer wieder der Schulradelwettbewerb statt. Dabei traten einige Schulen des Landkreises für den guten Zweck gegen einander an. Durch die großzügige finanzielle Unterstützung der Unternehmen Sparkasse Schweinfurt-Haßberge, FRÄNKISCHE Rohrwerke, ELSO Elbe GmbH & Co. KG, Maintal Konfitüren GmbH sowie Novo Nordisk Pharma GmbH winkten insgesamt 5.850€ Preisgeld. Diese Gelder wurden zu gleichen Teilen nun im Rahmen einer Preisverleihung durch Schirmherren, Landrat Wilhelm Schneider, an die drei Gewinner-Schulen vergeben. Die Gewinner-Kategorien waren:

  1. Meiste Kilometer pro Kopf/Teilnehmenden
  2. Meiste aktive Teilnehmende im Team
  3. Meiste Kilometer gesamt

„Ich bin begeistert zu sehen, wie aktiv unsere Schulen waren und wie viele Schüler*innen, Familienangehörige und Lehrer*innen zum Teil motiviert werden konnten.“ berichtet Landrat Wilhelm Schneider während der Preisverleihung. „Vor allem finde ich es klasse, dass die Preisgelder in Höhe von jeweils 1.950€ für unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden. Das Konzept sieht vor, dass jede Gewinnerschule zwei Drittel des Geldes für einen frei wählbaren, wohltätigen Zweck spendet. Das restliche Geld kann für Anschaffungen der Schule genutzt werden, welche den Schüler*innen selbst zugutekommen.“ führt Schneider weiter aus. „Ebenfalls sollte noch erwähnt werden, dass das Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt freundlicher Weise auf einen zweiten Gewinn verzichtet hat, damit eine weitere sehr aktive Schule nicht leer ausgeht. Das Haßfurter Gymnasium hatte nämlich sowohl die meisten Kilometer gesammelt sowie die meisten aktiven Teilnehmenden motiviert.“ ergänzt Benjamin Herrmann, Geschäftsstellenleiter der Gesundheitsregionplus und regionaler Koordinator des STADTRADELNS.

Konkret sieht die Übersicht der Gewinner-Schulen so aus:

  • Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt: 139 Radelnde legten 17.974 Kilometer zurück
  • Albrecht-Dürer-Mittelschule Haßfurt: 22 Radelnde legten 2.794 Kilometer zurück
  • Friedrich-Rückert-Gymnasium Ebern: 9 Radelnde legten 2.339 Kilometer zurück


Ergenbnisse STADTRADELN 2022 bundesweit

Bundesweit liegt der Landkreis Haßberge auf dem 681. Platz. Es beteiligten sich in diesem Jahr 2.536 Kommunen und 714.737 Radelnde an der Kampagne, die insgesamt 143.441.597 Kilometer zurückgelegt haben.

Fünf Pflegeschulen aus dem Raum Schweinfurt-Haßberge arbeiten für Ausbildung Hand in Hand

Projektgruppe Pflegeausbildung Foto Lsch

Das trägerübergreifende Projekt in der Pflegeausbildung erhöht die Ausbildungsqualität und reduziert den bürokratischen Aufwand

Die seit 2020 neu aufgestellte Pflegeausbildung „Generalistik“, bei der die drei bisherigen Pflegefachberufe in den Bereichen der „Altenpflege“, „Gesundheits- und Krankenpflege“ und „Gesundheits- und Kinderkrankenpflege“ zusammengeführt werden, fordert von den Pflegeschulen und den Praxiseinrichtungen eine intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Dies haben sich die Pflegeschulen aus den Regionen Schweinfurt und Haßberge gemeinsam mit den zugehörigen Gesundheitsregionenplus zur Aufgabe gemacht und in einem für Unterfranken bislang einzigartigen Projekt in zahlreichen Arbeitssitzungen ein gemeinsames, einheitliches Dokument entwickelt. Dieses soll ab dem Schuljahr 2022/2023 von allen beteiligten Schulen und deren Praxiseinrichtungen zur Leistungseinschätzung der Auszubildenden in den Praxisphasen genutzt werden. Der Einsatz dieses Bogens schafft somit mehr Transparenz, erhöht die Ausbildungsqualität und reduziert zugleich den Arbeitsaufwand in der Pflege vor allem für die Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter, die die Praxisphasen der Auszubildenden in der Pflege begleiten und beurteilen.

 

Pflegeausbildung Generalistik

Die generalistische Pflegeausbildung, die mit dem neuen Pflegeberufegesetz 2020 eingeführt wurde, umfasst die bis dato existierenden Ausbildungsrichtungen Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege. Interessierte Schülerinnen und Schüler erlernen den Beruf Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann und müssen sich seitdem nicht mehr bereits vorab für eine Ausbildungsrichtung entscheiden. Damit stehen den Auszubildenden nach Abschluss des Examens alle Bereiche der Pflege offen.

Im Rahmen dieser umfangreichen Ausbildung müssen die angehenden Pflegefachkräfte alle Fachbereiche der Pflege durchlaufen. Um dies bewältigen zu können, ist ein intensiver Austausch zwischen den Schulen aber auch den Einrichtungen notwendig, der durch Ausbildungsverbünde gestärkt wird. Durch die landkreisübergreifende Kooperation der Pflegeschulen ist dies gelungen und wird zukünftig weiter ausgebaut. Folgende Pflegeschulen freuen sich über die gute Zusammenarbeit und den einheitlichen Bogen:

  • Zweckverband Berufsfachschulen für Gesundheitswesen und Pflegeberufe Haßfurt/Schweinfurt
  • Berufsfachschule für Pflege am Krankenhaus St. Josef Schweinfurt
  • Berufsfachschule für Pflege im Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel Schweinfurt
  • Berufsfachschule für Pflege Hofheim i.Ufr.
  • Berufsfachschule für Pflege Schloss Werneck

 

Im Bild, von links, die Mitwirkenden der Arbeitsgruppe: Markus Ratz (Leopoldina Krankenhaus), Thomas Grom (BFS Schloss Werneck), Susanne Schreiber (BFS Hofheim), Elmar Pfister (BFS Krankenhaus St. Josef), Vera Ksinski (Gesundheitsregionplus Landkreis Haßberge), Birgit Treptau (BFS für Pflege im Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel Schweinfurt), Dirk Niedoba (Zweckverband Haßfurt/Schweinfurt), Anja Lehmeyer (Gesundheitsregionplus Stadt und Landkreis Schweinfurt)