Veranstaltet durch die Gesundheitsregionplus Landkreis Haßberge wurde am Mittwoch, den 02.02.2022, eine kostenfreie Informationsveranstaltung zum Thema „Post-Covid“ angeboten. Die digitale Veranstaltung fand in der Zeit von 18 bis 19:30 Uhr statt und richtete sich sowohl an Betroffene, wie auch interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Fachkräfte.

Je länger die Pandemie dauert, desto mehr wird deutlich, dass eine Infektion mit Covid-19 auch bei milden Krankheitsverläufen oder einer unbemerkter Infektion längerfristige gesundheitliche Folgen haben kann. Doch was verbirgt sich eigentlich genau hinter den Begriffen „Long-Covid“ und „Post-Covid“, bestehen unterschiede oder meinen sie dasselbe? Was sind die genauen derzeitigen medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnisse? Was sind die derzeitigen Erwartungen und gibt es bereits konkrete Behandlungsempfehlungen im Sinne einer Leitlinie? Welche Möglichkeiten bestehen für Betroffene? Auf diese und weitere Fragen wurde im Rahmen der virtuelle Informationsveranstaltung eingegangen. 

Nach einführenden Grußworten durch Landrat Wilhelm Schneider bot Prof. Dr. Rembert Koczulla einen Impulsvortrag über den derzeitigen Wissensstand an. Er ist Chefarzt am Fachzentrum für Pneumologie an der Schön Klinik Berchtesgadener Land und Mitglied der Fachberatungsstelle zur Long-Covid Förderinitiative des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (StmGP).

Im Anschluss an Koczullas Vortrag fand eine moderierte Podiumsdiskussion statt, bei welcher die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger ihre persönlichen Fragen stellen konnten. Auf dem digitalen Podium saßen Prof. Dr. Rembert Koczulla (Mitglied der Fachberatungsstelle zur StMGP-Long Covid Förderinitiatie), Dr. Phil. Elisabeth Jentschke (Leitung der Abteilung Neuropsychologie am Universitätsklinikum Würzburg & Mitglied der Post-Covid-Allianz des Universitätsklinikums Würzburg mit Schwerpunkt chron. Fatiguesyndrom, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen), Dr. med. Barbara Goschenhofer (behandelnde Hausärztin, Landkreis Haßberge), Mona Rieger (Betroffene, Landkreis Haßberge) sowie Theresa Keidel (Geschäftsführung Selbsthilfekoordination Bayern). 

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