Hintergründe

Die Gesundheitsregionenplus bemühen sich um die Optimierung der regionalen Gesundheits-vorsorge und -versorgung in Bayern. Sie können in ihrem Bereich dazu einen maßgeblichen Beitrag leisten. Sie sollen sich dabei vorrangig den Handlungsfeldern Gesundheitsförderung und Prävention sowie der Pflege und der Gesundheitsversorgung widmen.

Bei der Gesundheitsversorgung geht es nicht nur um die Gestaltung der regionalen kurativen Versorgung, sondern idealerweise auch um die bessere Verknüpfung von Gesundheitsförderung und Prävention, Kuration, Rehabilitation und Pflege. Dazu gehört auch eine gute Palliativ- und Hospizversorgung. Bereits heute sind Kommunen vielfach als Träger von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen unmittelbar in die regionale Gesundheitsversorgung eingebunden.

Der wesentliche Beitrag der Kommunen liegt insbesondere in der Schaffung der entsprechenden örtlichen Rahmenbedingungen. Diese reichen von einer ausreichenden Verkehrsinfrastruktur bis zur Schaffung von familienfreundlichen Voraussetzungen, um die Gemeinde für die Ansiedlung von Ärztinnen und Ärzten attraktiv zu machen.

Im Fokus der Antragsstellung zur Gesundheitsregionplus Landkreis Haßberge standen daher im Jahr 2015 nachfolgende Punkte:

  • Unterstützung bei der Schaffung von entsprechenden örtlichen Rahmenbedingungen, um die Ansiedlung vor allem von Hausärztinnen/Hausärzten attraktiv zu gestalten und den bereits bestehenden Facharztmangel vor allem im Bereich der Haut- und HNO-Ärzte zu beheben
  • Bessere Vernetzung der Präventions- und Versorgungsangebote sowie der Pflege und deren Akteure, um mehr Effizienz und Qualität im Gesundheitswesen zu erreichen
  • Engere Vernetzung der notärztlichen Versorgung
  • Zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit z.B. in Form eines “Gesundheitsratgebers/Patienteninformation“ für den Landkreis, um das Angebot an medizinischer Versorgung und pflegerischen Dienstleistungen darzustellen und übersichtlich zu machen.

 

Arbeitsgruppe

Die verschiedenen Projekte, Maßnahmen und Angebote werden gemeinsam im Rahmen der zentralen "Arbeitsgruppe Gesundheitsförderung" diskutiert und beschlossen. Eine entsprechende Detailplanung findet zumeist im Anschluss mit den jeweils betroffenen Arbeitsgruppenmitgliedern und/oder anderen Partnern*innen im Rahmen kleinerer Projektgruppen statt. 

Die Arbeitsgruppe besteht aus folgenden (festen) Mitgliedern: 

Politische Leitung  

Wilhelm Schneider 

Vorsitzender AG; Vorsitzender Gesundheitsregionplus, Landrat

Fachliche Leitung Dr. Jürgen Reimann

Leiter Gesundheitsamt Haßberge

Geschäftsführung

Benjamin Herrmann 

Geschäftsstellenleitung Gesundheitsregionplus
 Mitglieder   Christoph Grimmer  Leiter Rettungsdienst BRK - Kreisverband Haßberge
  Heinrich Goschenhofer  Mentor Weiterbildungsverbund, Verwaltungsrat Haßberg-Kliniken
  Adam Hofstätter  Kassenärztliche Vereinigung Bayerns
  Katrin Jung  Gerontopsychiatrische Vernetzung in der Region Main-Rhön
  Dr. Vera Antonia Büchner

Vorstand Haßberg-Kliniken

  Dirk Niedoba Schulleiter Zweckverband Berufsfachschulen für
Gesundheitswesen & Pflegeberufe Haßfurt/Schweinfurt
  Siegmund Klug   Schulleiter Berufsfachschule für
Altenpflege- und Altenpflegehilfe
  Ruth Frank Bürgermeisterin Gemeinde Breitbrunn
  Claudia Stadelmann Koordinatorin Hospizarbeit 
  Wolfgang Scheidel  Geschäftsführender Vorstand Diakonisches Werk 
  Kathrin Glaubrecht Leiterin Pflegestützpunkt Haßberge
  Isabel Bergner 

Fachstelle für Pflege- und Behinderteneinrichtungen
- Qualitätsentwicklung und Aufsicht

 

Angelika Schmidt

Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V.
  Annika Kuhbandner AWO Bezirksverband Unterfranken e.V.
  Stefan Paulus Bürgermeister Gemeinde Knetzgau